Helgoland – Kegelrobben und Basstölpel

Schon seit längerem reizte mich der Gedanke, Kegelrobben auf der Düne vor Helgoland zu fotografieren. Ende Januar 2016 war es dann endlich soweit – ein verlängertes Wochenende mit Freunden auf Helgoland.

Von Cuxhaven ging es mit der Fähre rüber nach Helgoland. Es war sehr windig und wir hatten viel Seegang, so dass ich einen großen Teil der Fahrt draußen an der frischen Luft zubrachte. Die Überfahr vom Festland nach Helgoland ist die einzige Strecke, bei der ich zur Seekrankheit tendiere.

Endlich erreichten wir Helgoland. Gott sei Dank konnte das Schiff direkt dort anlegen. Wir machten uns auf den Weg zum Oberland und bezogen unsere Ferienwohnung. Dann hieß es einkaufen, denn wir wollten ja morgens nicht ohne Frühstück sein.

Als alles wichtige erledigt war, machten wir uns auf den Weg zum Vogelfelsen. Da es sehr stürmisch war, verzichteten wir auf das Fotografieren. Wir konnten gerad so auf den Beinen halten. Dafür beobachteten wir die Basstölpl bei ihren Flugmanövern. Einige Lummen waren auch da.

Es war stürmisch, regnerisch und kalt, aber das konnte uns nicht davon abhalten, an den folgenden zwei Tagen auf die Düne zu fahren und stundenlang im Wind/Sand auf dem Strand zu knien und Kegelrobben zu beobachten und fotografieren. Highlight war ein nur wenige Tage altes Baby, welches wir ausgiebig beim gesäugt werden und anschließendem erkunden beobachten und fotografieren konnten. Aber auch die großen Kegelrobben sind fotogen und haben oft posiert für uns. Natürlich haben uns an die Abstandsregel (ca. 30 m) gehalten, mit 400 mm Brennweite muss man ja auch nicht so dicht ran. Kegelrobben können an Land sehr schnell werden. Auch davon konnten wir uns überzeugen, als ein älterer Bulle einen Jüngeren aus dem Wasser jagte und dieser auf der Flucht direkt den Strand hinauf zu uns robbte – erstaunlich schnell. Uns blieb auch nur der Rückzug – wobei wir ein Auge auf das Robbenbaby haben mussten, dem wir uns nicht zu dicht nähern wollten. Leider haben wir sehr viele Besucher gesehen, die sich auf nur wenige Meter den Robben und den Robbenbabies genähert haben. Die Naturschutzbeauftragte vor Ort hatte viel zu erklären.

Während wir am ersten Tag auf Helgoland aufgrund des starken Windes nicht beim Vogelfelsen fotografiert haben, holten wir das an den anderen Tagen nach: uns hätte es zwar oft beinahe umgeweht, aber es hat sich gelohnt.

Natürlich blieb auch Zeit, ein paar Eindrücke von Helgoland aufzuschnappen.

Basstölpel
Seehunde und Kegelrobben

 

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